Donnerstag, 5. Februar 2015

Back to an Island or bye bye Kao Sok

Drei Tage sind vergangen.

Am letzten Tag im Kao Sok habe ich mir einen Beachchair geschnappt und mich mitten in den Fluß auf eine Sand-bzw eher Steinbank gesetzt. Nur da war Sonne, weil die Bäume und der ganze Bewuchs in der Anlage super Schatten geben. Also mitten im Flußbett, das Wasser fließt rechts und links an mir vorbei, ich liege in der Sonne, toll.
Und schon ging die Sonne unter, gefühlt vergeht die Zeit hier schneller, auch beim Nichtstun. Mit Einbruch der Dunkelheit begann das Konzert des Dschungels wieder. Schade, ne vernünftige Tonaufnahme habe ich nicht hinbekommen. Technik halt. Aber die Geräusche werde ich noch lange im Kopf behalten. Und da Vollmond ist, sind auch die vielen Vögel und natürlich die Monkeys länger aktiv und unterstützen die Grillen und die Frösche. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber dieser Sound ist einmalig.
Ach, ein Streifenhörnchen habe ich beim Frühstück gesehen, hyperaktiv, sauschnell, akrobatisch und süß.
Und dann war der Tag rum und es heißt Abschied nehmen. Wieder einmal schlafe ich beschenkt mit unzähligen Eindrücken ein.

Am nächsten Morgen wurden wir um 7.15 (und haben vorher sogar ein Frühstück bekommen!) im Ressort abgeholt, mit'm Minivan nach Surat Thani gebracht, dort in nen Reisebuss verfrachtet und zum Pier gefahren. Warte- und Fahrzeit hielten sich die Waage. Mit der Fähre (Autofähre, die sind scheiße, versucht bloß immer mit den Passagierfähren zu fahren!) noch zweieinhalb Stunden an der/einer Aida und zwei Schlachtschiffen der thailändischen Marine sowie an Koh Samui vorbei nach Koh Pha-Ngan gefahren. Reisezeit: 8,5 Stunden. Entfernung: ca 250 km.
Die Unterkunft war telefonisch reserviert, die Anlage gehört Koo, dem Thai, der bei der Dschungeltour 'als Tourist' dabei war, und seiner Schwester. Also vom Pier nach den üblichen  Fahrpreisdiskussionen und gezeigtem Desinteresse zum gewünschten Preis zum Ziel gefahren.
Diesmal wirklich direkt am Meer, Westseite also Sundowner, schöne freie Strandfläche in die Anlage hinein, weißer Sand, türkisfarbenes Meer, Bungalows an den Seiten. Die sind klein, aber sauber, Aircon, Terrasse und Hängematte. Wunderschöne Anlage, aber zahlreiche Langzeiturlauber aus D. Die Familie, wie zumindest einer von den Leuten meint. Eigentlich ja schön, die kennen sich von hier und treffen sich zwischen Dezember und Februar hier, je nachdem wer kann usw. Aber meist hängen die Leute dann nur rum und saufen. Also Abstand wahren.
Und so verging der zweite Tag.

Ja, und heute bin ich mal wieder Roller gefahren (und habe den gleich für die komplette Urlaubsrestzeit gemietet). Zunächst mit Christian, dann jeder für sich. Inselhauptwege erkunden. Das nächste Wasserfallgerinsel angesehen (ja, ja, selbst schuld, sieht in der Regenzeit ganz anders aus). Mir den berühmtberüchtigten Hat Rin Nok Beach angesehen. Keine Ahnung, wie dort zur Fullmoonparty mehr als 10000 Leute Platz haben können. Aber eine schöne Bucht und ein super Strand. Und plötzlich tröpfelt es dann tatsächlich ca 30 Sekunden, aber die fetten Regenwolken, die heute schon fast den ganzen Tag unterwegs sind, ziehen weiter. Hängemattenzeit. Faul sein. Und das erfreuliche: kaum Mücken hier. Neben Hunden und Katzen aber bisher auch nix anderes Sichtbares. Aber im Inselinneren gibt es jede Menge intakten Urwald, auch diese Insel ist weitestgehend nur an den Küsten gut erschlossen. Also noch einiges zu entdecken.