Zwei Tage wollen wir Bangkok erkunden. Wir haben während der Morgenzigarette mit fantastischem Blick über die Stadt und den sie durchschlängelnden Chao Praya beschlossen, es zu Fuß zu versuchen. Also runter vom 49. Stockwerk des State Tower auf Strassenebene.
Erster Wunsch: Kaffee!!! Gleich gegenüber - allerdings vier Straßenspuren entfernt - das Zauberwort: Coffee! Also entgegen der eindringlichen Ermahnungen unserer Eltern zunächst nach links gucken. Gar nicht so leicht, sich umzustellen.
Schließlich geschafft und mit einem sauguten Kaffee belohnt.
Erster Wunsch: Kaffee!!! Gleich gegenüber - allerdings vier Straßenspuren entfernt - das Zauberwort: Coffee! Also entgegen der eindringlichen Ermahnungen unserer Eltern zunächst nach links gucken. Gar nicht so leicht, sich umzustellen.
Schließlich geschafft und mit einem sauguten Kaffee belohnt.
Und los gehts. Erstmal die Silom Road runter. Wir wohnen im Bangkoker Geschäftsviertel und die Silom ist eine großzügig angelegte Einkaufsstrasse, mit vielen Straßenständen, mehr Menschen und noch mehr Verkehr. Sie geht in gerader Linie vom State Tower zum Lumphinipark. Der Lumphini ist eine von der Größe her mit der Hasenheide vergleichbare, aber völlig andere Grünanlage mitten in der Stadt.
Anders! An allen Eingängen Wächter oder Polizei. Keine Ahnung, wer was ist, hier trägt gefühlt jeder vierte irgendeine Art von Uniform. Im Park definitiv Polizei, die uns ca. 250 m nach Überqueren des Eingangs darauf aufmerksam macht, doch bitte den markierten Fußgängerbereich und nicht die für Radfahrer vorgesehene Fläche des Parkwegs zu benutzen. Okay!
Im Park, wie auch an vielen anderen Orten meist Rauchverbot, theoretisch geahndet mit 2000 Baht, ca 50 Euro. Teure Kippe, aber wenn's sein muss....
Aber nee, es raucht in den markierten Bereichen keiner. Nie!
Aber nee, es raucht in den markierten Bereichen keiner. Nie!
Der Park ist von der Anlage her toll, mit nem See im zentralen Bereich, Wegen, Bänken und nicht so warm wie in den Häuserschluchten.
Während wir also dort rumliefen, kam uns gemächlich eine ca 1,5 m lange Echsenart entgegen. Die und einige kleinere Artgenossen leben im Park. Klar, auf der Straße hätten selbst die keine Chance. Entweder überfahren oder für den Verzehr zubereitet...
Jut, weiter. Vom Park zum .. Fluß... also los. Durch endlose richtig fette Straßen mit je 4 oder 5 Spuren und einem breiten Mittelstreifen, auf dem die Stützpfeiler der Metro, eines Teils des öffentlichen Transportsystems, verankert sind. Und über all dem der Skytrain, ein weiterer aber eigenständiger Teil der 'Öffentlichen'.
Unten, auf unserer Atemhöhe Autos, Kleinbusse, normale Busse, Reisebusse, Motorräder, jede Menge Roller und sogenannte Tuk Tuk's, dreirädrige Vehikel mit kleiner überdachter, aber ringsum offener Sitz- oder Liegefläche. Das alles schwappt im Ampeltakt durch die Stadt, wobei die Roller und die Tuk Tuk's jeden Quadratzentimeter nutzen, um an den anderen vorbei zu kommen und als erste von der nächsten Ampel wegzukommen. Damit geht's meist recht zügig oder man ist zumindest in Bewegung. Der Gestank bei all dem ist unglaublich.
Unten, auf unserer Atemhöhe Autos, Kleinbusse, normale Busse, Reisebusse, Motorräder, jede Menge Roller und sogenannte Tuk Tuk's, dreirädrige Vehikel mit kleiner überdachter, aber ringsum offener Sitz- oder Liegefläche. Das alles schwappt im Ampeltakt durch die Stadt, wobei die Roller und die Tuk Tuk's jeden Quadratzentimeter nutzen, um an den anderen vorbei zu kommen und als erste von der nächsten Ampel wegzukommen. Damit geht's meist recht zügig oder man ist zumindest in Bewegung. Der Gestank bei all dem ist unglaublich.
Irgendwann schleppen wir uns eigentlich nur noch dahin und müssen uns eingestehen, die Dimensionen in dieser Stadt unterschätzt zu haben. Zu Fuß kommen wir nicht mehr bei klarem Bewusstsein am Fluss an. Als wir kurz am Straßenrand ... nun, nicht zu Atem kommen wollten, denn das ist eh nicht möglich, okay, verschnauften..., wurden wir von einem freundlichen Tuk Tukfahrer angesprochen, der uns erlöste. Also ..., zunächst..., denn was folgte, war eine sehr interessante Möglichkeit, Gelassenheit und Angstfreiheit praktisch anzuwenden. Total abgefahren und bei permanentem Gebrauch garantiert tödlich.
So kamen wir also irgendwann am Fluss an und es begann eine tolle Zeit mit einer Longboatfahrt durch die Kanäle, der Besichtigung der Tempelanlagen des Wat Pho mit einer 46 m langen und 15 m hohen Buddhastatue und des Wat Arun mit dem 82 m hohen prang, der teilweise bestiegen werden kann soweit man in der Lage ist eine für die Begehung durch Lebewesen mit mindestens vier Beinen konzipierte sehr steile Art Treppe zu erklimmen. Die Aussicht ist toll und die Luft fühlt sich frisch an. Es folgten die Khao San Road - ehemals eine Sammelstelle für Backpacker, heute eher Mallorcafeeling, aber entspannt und längst nicht so aufdringlich, exotisch gemixt mit im westlichen Teil der Welt nicht erhältlicher Nahrung. Die Skorpione haben wir uns verkniffen, aber gegrillte Maden sind okay während Heuschrecken langweilig sind.
Weiter nach Chinatown, der gefühlt größten Garküche der Welt, des Blumenmarktes, Essen am Straßenrand für zwei Euro fünfzig inkl. Getränk und und und ...
Weiter nach Chinatown, der gefühlt größten Garküche der Welt, des Blumenmarktes, Essen am Straßenrand für zwei Euro fünfzig inkl. Getränk und und und ...
Eine tolle Zeit...